Es gibt viele Wege, rechtzeitig für das Alter vorzusorgen. Sowohl eine Lebensversicherung, als auch eine Immobilie können einen solchen darstellen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass beide Anlageformen keine Alternativen zueinander sind, sondern Ergänzungen. Das eine ist ein Sparplan, mit dem Nebeneffekt der Versicherung, das andere ein Sachwert, der auf Dauer die Ausgaben fürs Wohnen reduziert.
Dementsprechend sollte über beides nachgedacht werden. Eine Lebensversicherung abzuschließen ist immer sinnvoll. Das Ratenvolumen ist überschaubar, die Sparsumme erträglich, und die Versicherung schafft Planbarkeit. Die Immobilie hingegen beginnt in der Regel mit dem Abschluss eines Bausparvertrags, an dessen Ende der Grundstock für einen Kredit steht. Dieser Kredit wird durch das gesparte Eigenkapital und den darauf folgenden Raten finanziert.
Sobald die Immobilie gekauft und die Dachfensterrollos der Maisonette Wohnung angebracht wurden, kann das Eigenheim bezogen werden. Ab diesem Moment werden die Raten nicht mehr nur durch das eigene Einkommen finanziert, sondern auch durch die eingesparte Miete. Nachdem sich der Kauf amortisiert hat bzw. der Kredit abbezahlt wurde, addiert sich die gesparte Miete – in der Regel – für den Rest des Lebens zum eigentlichen Verdienst hinzu. Ein stilvolles Raffrollo in der Küche des eigenen Hauses, schafft außerdem einen größeren emotionalen Wert als ein abstrakter Vertrag.
Lebensversicherungen können hier auch deswegen nur bedingt mithalten, weil sie prinzipiell eine Laufzeit besitzen. Je nach Lebensabschnitt kann die Auszahlung einer Lebensversicherung aber auch größere Investitionen ermöglichen, die vor allem bei Immobilien notwendig werden. Ein neues Dach oder eine neue Heizung können in den seltensten Fällen mal eben so bezahlt werden. An dieser Stelle wird die Ergänzung zweier unterschiedlicher Investitionen deutlich.