Die Gasrechnung trifft wie der Tritt eines Pferdes, zwei Tage später kommt der Schlag über die erhöhte Abschlagszahlung der Elektrizitätswerke. Jedes Jahr steigt der Strompreis, der Gaspreis fast monatlich. Also wird ein weiteres Mal die Heizung um 2 Grad Celsius herunter geregelt, eine weitere Lampe aus der Beleuchtung gedreht und der Durchlauferhitzer um weitere 5 Grad Celsius abgesenkt. Nun muss man sich halt ein weiteres Paar dicke Socken, einen Pullover und Schal anziehen, da es im Haus spürbar kälter geworden ist. Das schummrige Licht der einzig verbliebenen Lampe reicht leider gerade noch dazu aus die Post zu lesen. Die morgendliche Dusche bei 30 Grad Celsius kaltem Wasser fällt ebenfalls eher kurz aus.
Diese Maßnahmen bringen, zumindest für dieses Jahr, eine leichte Einsparung bei den Energiekosten. Im nächsten Jahr schreibt der Energieversorger, dass die allgemeinen Beschaffungspreise und die gestiegenen Steuern leider eine weitere Preiserhöhung nach sich ziehen. Also wird wieder kräftig an der Preisschraube gedreht.
Der Bürger schaltet nun seine Heizung ganz aus, statt elektrischem Licht gibt es das Abendessen bei Kerzenschein und geduscht wird auch nicht mehr. Das spart neben dem Strom auch das teure Wasser.

So weit muss es aber nicht kommen. Auf dem deutschen Markt tummeln sich mittlerweile viele unterschiedliche Anbieter von Gas und Strom. Diese streiten sich um Kunden und Marktanteile. Dadurch können diese Anbieter Gas und Strom günstiger abgeben als die Stadtwerke um die Ecke. Des weiteren gibt es von verschiedenen Anbietern interessante Angebote. Der eine bietet einen Festpreis für eine genaue Strommenge, der Andere rühmt sich mindestens einen Cent günstiger zu sein als der örtliche Anbieter. Was für Sie das günstigste ist können Sie in einem Gaspreisvergleich und natürlich auch in einem Strompreisvergleich herausfinden. Das Internet ist Ihnen natürlich dabei behilflich

So oder so, der Vergleich zwischen Strom- und Gasanbietern lohnt sich, selbst wenn pro Jahr nur 50 € Ersparnis zusammenkommen. Für den Verbraucher stellt der Wechsel zwischen den Anbietern keinerlei Risiko dar. Sollte der alternative Anbieter aus irgendeinem Grund keinen Strom oder Gas liefern können, springt automatisch und ohne Zeitverzögerung der örtliche Versorger ein.